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BVfB_Logo_buntBVfB fordert Kommunen auf, nur qualifizierte Bewerber als Berufsbetreuer vorzuschlagen

Die Kommunen sollen entsprechend den „Empfehlungen für Betreuungsbehörden bei der Betreuerauswahl“ der kommunalen Spitzenverbände und der Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Sozialhilfeträger (BAGüS) keine Berufsbetreuerbewerber mehr vorzuschlagen, die über keine verwertbare Ausbildung verfügen.

schulteberndBernd Schulte entwirft Professionalisierungsstrategie für das Betreuungswesen

Die verbindliche Festschreibung von Standards und die Kontrolle ihrer Einhaltung für berufsmäßige Betreuer solle nicht daran scheitern, dass dadurch möglicherweise der „Graben“ zwischen familiären und ehrenamtlichen Betreuern einerseits und Berufsbetreuern andererseits vertieft werde. Vielmehr solle die Qualitätsdiskussion auch auf den familiären und ehrenamtlichen Bereich erstreckt werden.

Fotolia_BuLaeBundesrats-Rechtsausschuss fordert früheres Inkrafttreten

Ende vergangenen Jahres hatten die Bundesländer das Gesetzesvorhaben zur Stärkung der Funktionen der Betreuungsbehörden wegen der Folgekosten für die Kommunen noch derart massiv kritisiert,  dass Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) von einem Scheitern des Gesetzgebungsverfahrens ausging. Nun könnte der Bundesrat den gegenüber dem Referentenentwurf praktisch unveränderten Gesetzentwurf sogar unverändert durchwinken.

Ankündigung zur Sendung am 23. April 2013 um 22:45 Uhr im Ersten (ARD)

Der Bundesverband freier Berufsbetreuer - BVfB e.V. konnte mit seiner substanziellen Kritik an der Sendung "Menschen bei Maischberger" vom 05.02.2013 - Entmündigt Wenn Betreuung zum Alptraum wird" erreichen, dass der Fachgeschäftsführer des Verbandes RA Dr. Jörg Tänzer die Gelegenheit  bekommt an einer Folgesendung mitzuwirken.  Am 23. April 2013 22:45 Uhr wird diese Sendung unter dem Titel "Entmündigt - haben Betreuer zu viel Macht?" in der ARD ausgestrahlt. Es ist schon bemerkenswert, dass der Titel diesmal wenigstens mit einem Fragezeichen versehen ist.

Forderungen der Nichtregierungsorganisationen im Parallelbericht zur Umsetzung der Konvention

Die Allianz der deutschen Nichtregierungsorganisationen zur UN-Behindertenrechtskonvention (BRK-Allianz) - ein Zusammenschluss von nahezu 80 Organisationen der Zivilgesellschaft will das deutsche Betreuungsrecht entsprechend dem Konzept des „supported decision making“ weiterentwickeln. Menschen mit Behinderungen sei ohne Eingriff in ihr Selbstbestimmungsrecht Zugang zur unterstützten Entscheidung zu verschaffen, heißt es im

WDR_LogoBVfB: geht es überhaupt um pflichtwidriges Betreuerhandeln oder um etwas anderes?

„Bis heute vertrauen sich uns Menschen an, erzählen uns ihre Geschichten, ihre Erfahrungen im Umgang mit Betreuung und (Berufs-)Betreuern. Eine wahre Flut, kaum zu bewältigen. Und von wenigen Ausnahmen abgesehen, sind es leider negative Erfahrungen mit Berufsbetreuern. Insofern sehen wir uns bestätigt: Die in unserer Sendung vorgestellten Fälle sind nicht seltene Ausnahmen, sondern sind wohl Beispiele für eine immens große Zahl von Fällen… Sicherlich haben wir über das Thema nicht zum letzten Mal gesprochen. Sicherlich werden wir dann andere Fälle vorstellen.“

So der für „Menschen bei Maischberger“ verantwortliche Redakteur beim Westdeutschen Rundfunk, Klaus Michael Heinz, in einer Antwort auf den Brief des fachlichen Geschäftsführer des BVfB, Dr. Jörg Tänzer.

SPD-Gruene-listeKoalitionsparteien und SPD wollen 4. Betreuungsrechts-Änderungsgesetz

Das Desinteresse an den Rahmenbedingungen der Berufsbetreuertätigkeit unter den Abgeordneten von Union, FDP und SPD im Rechtsausschuss des Bundestages ist nicht ganz so vollständig wie es bisher den Anschein hatte. In der Debatte über den Entschließungsantrag der Grünen zu einer „Personenzentrierten und ganzheitlichen Reform des Betreuungsrechts“  gab es neben Plädoyers für das Inkrafttreten des Gesetzes zur Stärkung der Funktionen der Betreuungsbehörde auch Aussagen zur Betreuervergütung.