12 Dezember 2018

Bdb-logoBdB veröffentlicht in Auftrag gegebenes Wirtschaftsprüfergutachten

Die Betreuervergütung müsste in der 3. Stufe auf 49,14 € festgesetzt werden, nur um die Kaufkraftverluste seit 2004 und die Umsatzsteuererhöhung auf 19 % zu kompensieren. Dies stellte ein Wirtschaftsprüfer in einem vom Bundesverband der BerufsbetreuerInnen (BdB) e.V. in Auftrag gegebenen Gutachten fest. Darüber berichtet der BdB in der neuesten Ausgabe seiner Verbandszeitschrift BdB-Aspekte. Der BdB rundet in seiner Forderung nach Vergütungserhöhung den Betrag auf 50 € auf. Der beauftragte Wirtschaftsprüfer erklärt dazu:“…Anderenfalls wären die maßgeblichen Argumente des Gesetzgebers  bzgl. der Einführung des Pauschalierungsmodells wie Realitätsorientierung und auskömmliche Einnahmesituation der Berufsbetreuer nach heutigem Stand nicht mehr sachgerecht und hinreichend begründet…“

Der BVfB-Vorsitzende hatte bereits im Februar 2010 eine Erhöhung auf 49 € gefordert, der BVfB legte im März 2011 eine entsprechende Berechnung seiner ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder vor. Bei einer Einbeziehung der Betreuervergütungserhöhung in das 2. Kostenrechtsänderungsgesetz mit einem Inkrafttreten zum zum 1. Juli 2013 müsste die Vergütung dann wegen der weiteren Inflation auf 52 € festgesetzt werden.